Allgemeine Gesundheitstipps - Archiv


14.8.2019, Lebensmittel im Check: So gesund ist Ihr Essen wirklich

Manche Lebensmittel gelten als Superfood, andere haben seit Jahren einen schlechten Ruf. Was ist dran an den Mythen rund um gesundes Essen? Die Neue Apotheken Illustrierte macht in der aktuellen Ausgabe den Faktencheck von sechs Lebensmitteln. Wie steht es etwa um den Gesundheitswert des derzeit gehypten Kokosöls?

Es findet seinen Weg in immer mehr Supermarktregale und Speisekammern – Kokosöl ist angesagt. Das liegt zum einen an seinem unverwechselbaren exotischen Geschmack und zum anderen an Aussagen, die das Öl als besonders gesund preisen. So soll es unter anderem den Cholesterinwerten zugutekommen, vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen und beim Abnehmen helfen.

Kokosöl stammt übrigens wie das feste, seit Jahren als Frittierfett bekannte Kokosfett, aus dem Fruchtfleisch der Kokosnuss. Während Kokosfett in einem längeren Verarbeitungsprozess entsteht und am Ende fast neutral schmeckt, wird Kokosöl nur schonend gepresst und behält sein Aroma. Das cremige Produkt wird schon bei etwa 25 Grad Celsius flüssig.

Bewertung: Die angeblich gesundheitlichen Effekte von Kokosöl sind wissenschaftlich kaum gesichert. So erhöht Kokosöl zwar das gute HDL-Cholesterin, gleichzeitig aber auch das schlechte LDL-Cholesterin. Dass es beim Abnehmen hilft, konnte ebenfalls nicht nachgewiesen werden. Es gilt als unproblematisch, Kokosöl gelegentlich zum Kochen zu verwenden. Besser fährt man laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung aber weiterhin mit einem Mix aus Raps-, Oliven- oder Sonnenblumenöl.

1.8.2019, Update Darm: Er kann mehr als nur verdauen

Der Darm ist mehr als nur ein Verdauungsorgan. Er beeinflusst auch unser Immunsystem, die Psyche und das Wohlbefinden. Eine Schlüsselrolle spielen dabei Billionen von Mikroorganismen, die gemeinsam die Darmflora bilden. Welche Rolle sie für die Kommunikation zwischen Darm und Gehirn spielen, beginnen Forscher gerade erst zu verstehen. Die Neue Apotheken Illustrierte hat in ihrer aktuellen Ausgabe nachgefragt.



Wie Darmbakterien Einfluss auf das Gehirn nehmen, ist derzeit Gegenstand der Forschung. „Abschließend kann man das noch nicht beantworten“, sagt Professor Dr. med. Gerald Holtmann, Direktor des Department of Gastroenterology & Hepatology am Princess Alexandra Hospital in Brisbane, Australien, und Stellvertretender Vorsitzender der Gastro-Liga e.V. Klar ist jedoch, dass die Kommunikation nicht über einen einzigen, sondern über verschiedene Wege stattfindet.

„Auf der einen Seite können Darmbakterien eine Immunreaktion auslösen, die nicht auf den Darm beschränkt ist. Die dabei entstehenden Stoffe, sogenannte Immunsystem-Modulatoren, wirken unter anderem auf bestimmte Hirnregionen und können so etwa Depression oder Ängstlichkeit begünstigen“, erklärt der Gastroenterologe.

Ein anderer Mechanismus, über den Wissenschaftler spekulieren: Bestimmte Bakterien produzieren Nervenbotenstoffe. Diese können Nerven im Darm beeinflussen und sich auf das Gehirn auswirken. Autismus, aber auch schizoide Erkrankungen könnten möglicherweise damit zusammenhängen.



Darüber hinaus ist bekannt, dass Hirn und Darm über den Vagusnerv miteinander verschaltet sind. „Eine typische über diesen Nerv vermittelte Reaktion ist beispielsweise, dass einem das Wasser im Mund zusammenläuft und die Produktion von Magensäure startet, sobald man etwas zu Essen sieht“, so Holtmann. Umgekehrt senden Nervenfasern Informationen vom Darm an das Gehirn. Diese signalisieren unbewusst wahrgenommene Informationen über den Verdauungszustand.

15.7.2019, Traditionelle chinesische Medizin: Kräuter richtig nutzen

Oft scheint es, als würden sich die Schulmedizin und alternative Heilmethoden wie die traditionelle chinesische Medizin (TCM) unversöhnlich gegenüberstehen. Doch ganz so starr, wie die Fronten auf den ersten Blick wirken mögen, sind sie längst nicht mehr. Immer mehr Heilberufler versuchen, beide Therapiealternativen zu verbinden. Die Neue Apotheken Illustrierte berichtet in ihrer aktuellen Ausgabe etwa von Patrick Kwik, Apotheker und Anhänger der TCM.

»Ich wurde schon als Kind mit chinesischen Kräutern in der Ernährung aufgezogen«, berichtet Kwik, 1. Vorsitzender der Deutschen TCM-Apotheken, über den Beginn seiner Leidenschaft für fernöstliche Medizin. »Später fing ich immer mehr an, mich für die Hintergründe zu interessieren, deswegen habe ich die TCM-Ausbildung während fünf Jahren neben der Apotheke her absolviert. Heute führt meine Apotheke neben westlichen Medikamenten auch ein breites Sortiment an TCM-Arzneien«, so der Inhaber der Congress-Apotheke in Karlsruhe.

Die chinesische Vorstellung davon, wie Kräuter ihre heilende Wirkung entfalten, unterscheidet sich erheblich von der westlichen Denkweise. Ein Beispiel: die häufig verwendete Astragalus-Wurzel. Der chinesische Name »Huang Qi« bedeutet »gelber Führer«, was den Stellenwert der seit rund 4000 Jahren innerhalb der TCM verwendeten Pflanze bereits erahnen lässt. Sie soll die Lebenskraft Qi anregen und damit die Selbstheilungskräfte aktivieren. TCM-Ärzte setzen sie zur Immunabwehr und Wundheilung ein.

Apotheker Kwiks guter Rat: »Hier in Deutschland ist es völlig sicher, TCM-Medikamente zu nutzen. Bei uns dürfen TCM-Mischungen nämlich nur über Apotheken vertrieben und angemischt werden, und wir können und dürfen natürlich nur Kräuter mit einem Zertifikat verwenden. Das Zertifikat sagt aus, dass die Arzneien in einem europäischen Labor untersucht worden sind, zum Beispiel auf toxische Substanzen und Schwermetallbelastung. Das außereuropäische Ausland ist da eher nachlässig.«

1.7.2019, Blutdruck: gute Werte, langes Leben

Die Hälfte aller Herzinfarkte und Schlaganfälle ließe sich vermeiden, wenn man den Blutdruck rechtzeitig auf gesunde Werte senken würde. Welche Werte sind anzustreben? Die Neue Apotheken Illustrierte klärt in ihrer aktuellen Ausgabe auf.

Grundsätzlich rät eine aktuelle europäische Behandlungsleitlinie, bei Menschen mit oberen Blutdruckwerten über 140 mmHg und unteren Werten von mehr als 90 mmHg zu einer Behandlung. Das gilt bereits, wenn nur einer der Werte dauerhaft zu hoch liegt. Bei Patienten im Alter von über 80 Jahren allerdings empfiehlt die Leitlinie die Therapie erst bei oberen systolischen Werten von mehr 160 mmHg.

Das erste Behnandlungsziel ist, den Blutdruck bei allen Patienten unter 140/90 mmHg zu senken. Sofern der Patient die Therapie gut verträgt, wäre es empfehlenswert, Werte von 130/80 mmHg oder niedriger anzustreben. Für den unteren, diastolischen Wert gilt das genauso auch bei älteren Menschen über 65 Jahre. Beim oberen Blutdruck begnügt man sich aber bei ihnen mit einem Zielwert von 130 bis 139 mmHg.

Im Einzelnen sollten die Behandlungsziele bei älteren Menschen in Absprache mit dem Arzt sorgfältig festgelegt werden. Erst kürzlich zeigte eine Berliner Studie, dass betagte Patienten über 80 und herzkranke ältere Menschen allzu ehrgeizige Senkungen des oberen, systolischen Blutdruckwertes auf unter 130 mmHg nicht gut vertragen, hier war das Sterberisiko sogar erhöht. Allerdings galt das auch für deutlich zu hohe Blutdruckwerte.

15.6.2019, Gesund mit Hund

Forscher nahmen verschiedene Hundesorten wie Dackel, Terrier oder Golden Retriever genauer unter die Lupe. Unter anderem testeten sie den Einfluss der Vierbeiner auf das Wohlbefinden von Frauchen und Herrchen. Die Wissenschaftler kamen zu teils spektakulären Ergebnissen. Die Neue Apotheken Illustrierte stellt sie in ihrer aktuellen Ausgabe vor.

Hunde helfen, altersbedingte Beeinträchtigungen und Krankheiten hinauszuschieben. Die Gründe dafür vermutet man darin, dass Tiere von einer schlechten Befindlichkeit ablenken, dass sie aber auch dabei helfen, sich mit Krankheiten eher positiv auseinandersetzen. Tiere geben dem Tag Struktur.

Man weiß außerdem, dass Geliebtwerden einen der wichtigsten Faktoren für die Gesundheit darstellt. Hunde lieben hingebungsvoll und bedingungslos. Diese Tiere bewerten und urteilen nicht, sondern nehmen Menschen, wie sie sind. Das Tier bemerkt die Beeinträchtigung seines menschlichen Partners nicht. Wenn es jetzt länger dauert, bis die Futterbüchse geöffnet und das Essen im Napf ist, wartet es, und seine Dankbarkeit wird nicht geringer. Und die Zuwendung durch das Tier ist unabhängig vom Sozialstatus.

Auch organische Zusammenhänge tun sich auf: Vor allem das Herz-Kreislauf-System profitiert. Ein Hund hält den älteren Menschen in Bewegung. Das aktiviert und stabilisiert zugleich. Ein Spaziergang mit dem Hund an der frischen Luft ist ein vitaler Gewinn, und das Bücken zum Futternapf eines Tieres hält beweglich. Das Beobachten von Tieren, Streicheln und Körperkontakt unterstützen den Abbau von Aggressionen und helfen bei der Stressbewältigung. Die Stressverminderung ist messbar in Form eines niedrigeren Blutdrucks und Cortisolspiegels im Vergleich zu Menschen unter ähnlichen Lebensumständen ohne Tierkontakt. Das ist vielfach belegt.

Hundebesitzer halten ihr Tier für ein Glück, weil es von Schmerzen und Einsamkeit ablenkt. Es regt zum Reden und zum Lachen an, erlaubt Fürsorge und Zärtlichkeit. Zudem hält es Bedürfnisse wach, die im Alter gewöhnlich allmählich verkümmern, und es hellt den mitunter grauen Heim-Alltag auf. Man ist wieder gefordert, und es entwickelt sich mit steigender Zufriedenheit ein neuer Sinnbezug für das eigene Leben.

1.6.2019, Willkommen in den Wechseljahren

Eine Hormonersatztherapie wird heute bei Frauen in den Wechseljahren sehr differenziert eingesetzt und ihr Einsatz ist abhängig vom Ausmaß der Beschwerden. Sind Hitzewallungen, Schlafbeschwerden und trockene Haut lediglich mild ausgeprägt, kommen pflanzliche Helfer zum Einsatz. Die Neue Apotheken Illustrierte bietet in einem Titelbeitrag zum Thema Wechseljahre auch einen Überblick über die grüne Medizin in diesem Bereich.

Johanniskraut:

Hoch dosierte Extrakte der Heilpflanze wirken bei leichten bis mittelschweren Depressionen nachgewiesenermaßen stimmungsaufhellend.

Taubensilberkerze:

Extrakte der Heilpflanze zeigen eine östrogenartige Wirkung und können möglicherweise Wechseljahresbeschwerden wie Hitzewallungen oder Schlafstörungen lindern.

Baldrian, Hopfen & Passionsblume:

Baldrian-Extrakte gelten als sehr gut untersuchte pflanzliche Therapeutika gegen Schlafprobleme. In Kombination mit Hopfen- und Passionsblumen-Extrakten wirken sie wohltuend bei innerer Unruhe und Schlafproblemen.

Rotklee- & Sojapräparate:

Die enthaltenen pflanzlichen Östrogene werden mitunter zur Linderung leichter Wechseljahresbeschwerden eingesetzt.

Sibirischer Rhabarber:

Inhaltstoffe eines Extraktes aus den Wurzeln dieser Pflanze sollen über ihre Wirkung auf Östrogen-Ankerstellen im Körper helfen, Wechseljahresbeschwerden zu vermindern.

Salbei:

Die Inhaltsstoffe der würzigen Pflanze können etwa in Form von Tabletten bei übermäßigem Schwitzen helfen.

1.5.2019, Versteh´ einer das Baby! Das erste Lebensjahr

Nichts hilft: Kein Stillen, kein Herumtragen, kein Schmusen. Das Baby schreit und schreit, vornehmlich in den Abendstunden. Experten sehen das Schreien mittlerweile als Ausdruck einer verzögerten Verhaltensregulation, berichtet die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe.

Bis zu 16 Prozent der Babys sollen es laut dem Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) in Deutschland sein, die in einem Alter von etwa zwei Wochen mit ihrer „Schreikarriere“ starten. Einst machte man die Luft im Bauch für das Schreien verantwortlich, weil sie Bauchschmerzen und Blähungen verursacht. Doch heute weiß man, dass die Luft nicht die Ursache, sondern die Folge des Luftschluckens während des Schreiens ist.

Damit die Winde leichter abgehen, steht den Eltern als Entschäumer Simeticon in flüssiger Form für Säuglinge zur Verfügung. Auch die ätherischen Öle von Anis, Fenchel und Kümmel wirken blähungstreibend; als Tee helfen sie schon den ganz kleinen Patienten. Kümmelextrakte in homöopathischer Form können auch als Zäpfchen verabreicht.

Was den Kindern zu schaffen macht, so vermuten Wissenschaftler heute, ist das Leben an sich: Die Neuankömmlinge müssen eine Menge lernen, sie müssen viele Reize verarbeiten und einen Rhythmus finden zwischen Wachen und Schlafen, also Dinge lernen, die Fachleute als Selbstregulation bezeichnen. Die meisten Kinder schaffen das sehr gut. In den Wachphasen sind sie aufmerksam und schalten ab, wenn zu viel auf sie einstürmt. Sie sind auch in der Lage, sich selbst zu beruhigen, wenn alles zu viel wird. Sie nuckeln dann etwa am Finger oder am Schnuller.

Die anderen haben diese Entwicklungsphase noch nicht bewältigt. Deshalb sehen Wissenschaftler das Schreien als Ausdruck einer verzögerten Verhaltensregulation. Dieser Theorie zufolge kann das Baby mit den Reizen, die aus seiner Umgebung oder seinem Körper kommen, mit Licht oder Lärm, mit dem Grummeln im eigenen Bauch noch nicht umgehen. Es ist noch nicht in der Lage, sich selbst zu beruhigen. Die Kinder lassen sich im Vergleich mit Altersgenossen weniger gut beruhigen. Ein Trost für betroffene Eltern: Diese Beschwerden wachsen sich aus und bleiben ohne Folgen.

15.4.2019, Endlich ich! Guter Start in die Rente

Den Tag, an dem der Wecker nicht mehr in aller Früh klingelt, sehnen viele Menschen schon lange vor Rentenbeginn herbei. Endlich bleibt genug Zeit für all das, wozu man Lust hat, und der Tagesablauf wird nicht mehr von den Arbeitszeiten bestimmt. Wie man sich auf die neue Lebensphase am besten vorbereitet und die dazugewonnene Zeit sinnvoll gestalten kann, verrät die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe.

Der Beruf hat maßgeblich die Tagesstruktur bestimmt und im Idealfall eine sinnvolle Aufgabe und Bestätigung gegeben. Nicht zuletzt hat die Arbeit automatisch auch soziale Kontakte ermöglicht. „Der Beginn des Ruhestands ist deshalb eine drastische Zäsur, die man ernstnehmen sollte“, wertet Karl-Ulrich Gscheidle, Wirtschafts- und Sozialpfarrer an der Evangelischen Akademie Bad Boll in Baden-Württemberg. Am besten beginnt man bereits frühzeitig, etwa fünf Jahre vor Rentenbeginn, sich innerlich mit der nachberuflichen Phase auseinanderzusetzen.

Gscheidle rät, sich zu fragen, welche Talente entdeckt und geweckt und welche Pläne noch realisiert werden wollen und wo man sich mit seinen Fähigkeiten und Kenntnissen zukünftig einbringen möchte. Für die Generation der über 65-Jährigen bedeutet es sehr viel, am gesellschaftlichen Leben teilhaben und Verantwortung für sich und andere übernehmen zu können.

Daher wundert es nicht, dass sich derzeit 42 Prozent in dieser Altersgruppe in Deutschland ehrenamtlich engagieren, wie die Demoskopen herausgefunden haben. Denn es geht nicht darum, dass man eine Beschäftigung hat, sondern eine sinnvolle Aufgabe, für die man Wertschätzung erhält. Wer herausgefunden hat, was ihm besonders am Herzen liegt, findet bei kulturellen Trägern, Stiftungen, der Kirchengemeinde oder bei Sportvereinen viele Möglichkeiten, sich zu engagieren. Der Lohn des Einsatzes ist nicht nur Anerkennung. Ein weiterer positiver Nebeneffekt des Ehrenamtes: Man schließt leicht neue Kontakte. Um eine passende Aufgabe zu finden, nimmt man am besten schon frühzeitig Kontakt zu den verschiedenen Institutionen auf.

Wem sein Beruf viel Spaß gemacht hat, der kann die Arbeit auch ehrenamtlich fortsetzen und sein Know-how beispielsweise beim Senior-Experten-Service (SES) einsetzen. Die 1990 gegründete Stiftung der Deutschen Wirtschaft für internationale Zusammenarbeit ist weltweit tätig und vermittelt Fachkräfte in Unternehmen, Verwaltungen oder medizinische und soziale Einrichtungen – meist in Entwicklungs- und Schwellenländern. Aber auch in Deutschland sind Einsätze möglich. Einen Schwerpunkt bildet dabei die Förderung junger Menschen in Schule und Ausbildung. Für die Teilnahme am SES braucht man sich nur online zu registrieren. Anerkennung ist garantiert.

15.3.2019, Harninkontinenz: Was die Blase wieder stärkt

Wer spricht schon gern darüber, dass er den Harn nicht mehr zurückhalten kann? Harninkontinenz ist eine klassische Tabuerkrankung. Doch wer sich seinem Arzt nicht anvertraut, verpasst eine Chance. In den allermeisten Fällen von Blasenschwäche kann die richtige Therapie Heilung oder zumindest Linderung bringen. Was möglich ist, darüber berichtet die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe.

Das Gespräch mit dem Arzt – dem Hausarzt, Gynäkologen oder Urologen – ist deshalb so wichtig, weil die Therapie von der Art der Inkontinenz und ihren Ursachen abhängt. „Bei der Dranginkontinenz sind in den vergangenen zwanzig bis fünfundzwanzig Jahren viele Medikamente entwickelt worden, die die Blase beruhigen, die Blasenspeicherfähigkeit verbessern oder den Drang dämpfen.“ Darüber informiert Professor Dr. Daniela Schultz-Lampel, Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Urologie und Mitglied im Expertenrat der Deutschen Kontinenz Gesellschaft. Etwa Anticholinergika oder der Wirkstoff Mirabegron wirken entspannend auf die Blase. Weitere Möglichkeiten sind zum Beispiel Botulinumtoxin, das in den Blasenmuskel injiziert wird, eine Elektrotherapie oder letztlich auch das Implantieren eines „Blasenschrittmachers“.

„Das einzige Medikament zur Behandlung der Belastungsinkontinenz ist Duloxetin“, so die Expertin. „Das ist eigentlich ein Antidepressivum, das aber auch den Schließmuskel kräftigt.“ Operativ können sogenannte spannungsfreie Bändchen eingesetzt werden, die unter die Harnröhre gelegt werden. Sie dichten die Blase bei Bewegungen ab und verhindern so den Urinabgang. Auch Übungen, die den Beckenboden stärken, können bei einer Belastungsinkontinenz helfen – und zwar nicht nur, wenn sie schon existiert, sondern auch vorbeugend.

Sowohl bei der Drang- als auch bei der Belastungsinkontinenz ist es sinnvoll, überschüssige Pfunde abzubauen. „Zum einen liegt einfach weniger Gewicht auf dem Beckenboden, zum anderen haben Untersuchungen gezeigt, dass es bei starkem Übergewicht auch zu einer Art Nervenverfettung kommen kann“, informiert Schultz-Lampel. In diesem Fall besteht die Möglichkeit, durch eine Gewichtsabnahme die Nervenkontrolle über die Blase zu verbessern.

1.3.2019, Die richtige Pflege für jeden Hauttyp

Die Neue Apotheken Illustrierte hat in ihrer aktuellen Ausgabe einen Pflege-Fahrplan für die häufigsten Hautzustände ausgearbeitet. Hier die wichtigsten Maßnahmen für die drei häufigsten Hauttypen.

Die wichtigste Maßnahme bei empfindlicher Haut:
Weil empfindliche Haut leicht zu Rötungen und Irritationen neigt, braucht sie eine Pflege, die möglichst wenige Inhaltsstoffe besitzt. Je kürzer die Liste an Inhaltsstoffen auf der Verpackung, desto wahrscheinlicher wird das Präparat vertragen. Unbedingt Zubereitungen wählen, bei denen die Inhaltsstoffe angegeben sind. Ansonsten sind für empfindliche Haut vor allem Tagescremes mit einem ausreichenden Sonnenschutz zu empfehlen. Und zwar nicht nur im Sommerurlaub, sondern auch hierzulande.

Die wichtigste Maßnahme bei trockener Haut:
Das A und O ist die Wiederherstellung des Hydrolipidfilms, der die Haut geschmeidig hält, daher sowohl am Tag als auch in der Nacht Cremes und Emulsionen verwenden. Häufig enthalten diese Formulierungen Jojoba-, Mandel-oder Nachtkerzenöl, außerdem Harnstoff, Omega-Fettsäuren, Wachse sowie Phospholipide oder Ceramide. Neben den fettigen Bestandteilen sollte die Pflege reich an Feuchthaltefaktoren sein, um die Barrierefunktion der Haut zu stabilisieren. Am geeignetsten ist ein hoher Anteil an Hyaluronsäure. Das Molekül hilft dabei, Wasser in der oberen Hautschicht zu binden. Das macht die Haut widerstandsfähiger.

Die wichtigste Maßnahme bei fettiger Haut:
Bei diesem Hauttyp spielt Reinigung die größte Rolle. Dazu am besten einen seifenfreien Waschschaum verwenden, der pH-neutral ist. Schäume binden überschüssiges Fett auf der Haut besser als Gele. Nach der Reinigung braucht dieser Hauttyp eine Feuchtigkeitscreme. Wenn die Haut austrocknen würde, bildet sie in einer Art Gegenreaktion vermehrt Talg, was wieder Unreinheiten entstehen lässt. Man wählt am besten Feuchtigkeitscremes, die nicht die Bildung von Mitessern fördern. Sie enthalten keine Substanzen, die Akne fördern wie Oliven-, Leinsamen- oder Kokosöl.

15.2.2019, Heuschnupfen auch im Alter gut zu behandeln

Wenn im Frühjahr die Natur erwacht, belebt das einerseits Körper und Geist. Andererseits erinnern Niesen, juckende Augen und Schnupfen viele wieder an die über den Winter fast vergessene Allergie. Ungewöhnlich ist, dass in jüngster Zeit immer mehr Menschen im Seniorenalter davon berichten, erstmals in ihrem Leben von Heuschnupfen betroffen zu sein. Doch auch in diesem Aller lassen sich die Symptome gut in den Griff bekommen, berichtet die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe.

Genau wie jüngere Erwachsene müssen auch Senioren eine Allergie nicht einfach hinnehmen, erklärt Professor Dr. Kai-Christian Bergmann. Er arbeitet als Allergologe an der Charité Berlin und ist Leiter des Polleninformationsdienstes. Die Behandlungsoptionen und Medikamente, die zur Verfügung stehen, können auch ältere Allergiker nutzen. Und es ist für sie sinnvoll, das zu tun. Denn der sogenannte Etagenwechsel macht auch vor dem Alter nicht halt. Darunter verstehen Allergologen, dass die Heuschnupfen-Symptome, die anfangs üblicherweise die oberen Luftwege betreffen, mit der Zeit „eine Etage tiefer“ in die Bronchien wandern. Dort zeigt sich die Allergie dann als Asthma. Diese Form der Atembeschwerden ist nicht mehr nur lästig oder unangenehm wie Naselaufen oder juckende Augen, sondern kann gefährlich werden. „Deshalb raten wir älteren Menschen zu einer Immuntherapie, um diesem Etagenwechsel zu begegnen“, sagt Bergmann.

Bei dieser auch als Hyposensibilisierung genannten Behandlungsform spritzen Ärzte das auslösende Allergen in täglich oder wochenweise aufsteigender Dosierung unter die Haut. Das Immunsystem gewöhnt sich wieder langsam an das Allergen. Über drei Jahre erfolgt dann in bestimmten Abständen die Erhaltungsdosis. Je nach Art der Allergie kann der Allergologe die Behandlung auch mit Tropfen oder Tabletten durchführen, bei denen die Allergene über die Mundschleimhaut aufgenommen werden.

Die wichtigsten Vorsorgetermine

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für wichtige Vorsorgeuntersuchungen. Jeder gesetzlich Krankenversicherte hat Anspruch auf bestimmte Untersuchungen zur Früherkennung von Krankheiten. Die Neue Apotheken Illustrierte verrät in ihrer aktuellen Ausgabe, welche Neuerungen 2019 auf die Patienten zukommen.

Check-up 35
Bislang dürfen Versicherte ab 35 Jahre den Check-up 35 alle zwei Jahre in Anspruch nehmen. Im Laufe des Jahres 2019 – der genaue Zeitpunkt stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest – soll er nur noch alle drei Jahre stattfinden.Zusätzlich besitzen dann im Laufe des Jahres alle gesetzlich Krankenversicherten ab dem 18. Lebensjahr einen Anspruch auf diesen Check-up – allerdings nur einmal bis zu einem Alter von 35 Jahren.

Darmspiegelung
Männer sollen im Laufe des Jahres bereits ab 50 Jahren Anspruch auf eine Darmspiegelung haben. Dann bekommen sie fünf Jahre eher als bislang und fünf Jahre früher als Frauen die Vorsorge-Koloskopie von ihrer Krankenkasse bezahlt. Der Grund: Im Durchschnitt entwickeln Männer früher Polypen und entwickeln Darmkrebs als Frauen. Und entgegen dem allgemeinen Trend ist der Anteil der jüngeren Männer, die an einem kolorektalen Karzinom erkranken, in den vergangenen Jahren gestiegen.

Ultraschall von Bauchaorten-Aneurysmen
Auch ganz neu ist seit 2018 eine Ultraschalluntersuchung für Männer ab dem 65. Lebensjahr, die der Früherkennung von Aneurysmen der Bauchschlagader dient. Deutschland ist eines der letzten Länder Europas, das ein solches Programm einführt.

Immunsystem stärken: Machen Sie sich winterfest!

Mit dem feuchtkalten Wetter in der dunklen Jahreszeit rollt zuverlässig in jedem Jahr auch eine Welle an Erkältungen und Grippeerkrankungen heran. Die Neue Apotheken Illustrierte erklärt in ihrer aktuellen Ausgabe, was hilft, Viren in Schach zu halten.

Die effektivste Maßnahme ist das Händewaschen. Nach Angaben der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung werden 80 Prozent aller Infektionskrankheiten über die Hände als Schmierinfektion weitergereicht. „Mit konsequentem Händewaschen könnte das Risiko für Atemwegserkrankungen um bis zu 45 Prozent gesenkt werden“, informiert Dr. Ernst Tabori, Infektiologe und Ärztlicher Direktor am Deutschen Beratungszentrum für Hygiene.

Es gilt also, das Händewaschen zur guten Gewohnheit werden zu lassen. Desinfektionsmittel sind für den Hausgebrauch nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) nicht erforderlich. Was zu beachten ist, um Schmutz und Krankheitserreger bestmöglich zu entfernen, haben das RKI und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in fünf kurzen Regeln zusammengefasst:

Nass machen: Hände unter fließendes Wasser halten. Die Wassertemperatur spielt keine Rolle.
Rundum einseifen: Hände von allen Seiten mit Seife einschäumen, nicht nur die Handinnenflächen, sondern auch Handrücken, Fingerspitzen, Fingerzwischenräume und Daumen.
Zeit lassen: Gründliches Händewaschen dauert mindestens 20 bis 30 Sekunden. Tipp: Um ein Gefühl für diese Zeitspanne zu bekommen und Kinder ans richtige Händewaschen heranzuführen, empfiehlt das Kinderhilfswerk Unicef, beim Händewaschen zweimal das Lied „Happy Birthday“ zu singen.
Gründlich abspülen: Hände unter fließendem Wasser abwaschen. Auf öffentlichen Toiletten ist es ratsam, den Wasserhahn mit einem Papiertuch zuzudrehen.
Sorgfältig abtrocknen: Am besten mit einem eigenen, sauberen Handtuch oder unterwegs mit Einmaltüchern.

24 Tipps für gesunde Weihnachten

Die Weihnachtszeit ist für viele Menschen die schönste Zeit des Jahres. Lange freuen sie sich auf selbst gebackene Plätzchen, den Duft von Weihnachtsgewürzen und ein festliches Essen im Kreise der Familie oder guter Freunde. Kein Wunder, dass auf der Wunschliste manches steht – nur nicht gesundheitliche Probleme. Die Neue Apotheken Illustrierte hat in ihrer aktuellen Ausgabe 24 Tipps fürs weihnachtliche Wohlbefinden zusammengestellt. Hier eine Vierer-Auswahl, quasi ein Tipp für jede Adventswoche.

  • 1) Adventstipp: Zimt, Nelken oder Kardamom riechen nicht nur betörend, sie tun auch der Gesundheit gut. Ein hervorragender Grund, sie in einem Weihnachtstee zu genießen. So beugen Nelken Völlegefühl vor und Kardamom regt Magen- und Gallensäfte an. Zimt wirkt sich positiv auf Blutzucker und -fette aus.
  • 2) Adventstipp: Ein warmes Wannenbad wirkt an sich schon wohltuend. Doch man kann den Wohlfühl- und Gesundheitsnutzen noch durch manchen Badezusatz steigern. Lavendelöl als Zusatz wirkt entspannend, Eukalyptusöl macht die Atemwege frei, Rosmarinöl wirkt durchblutungsfördernd. Badezusätze gibt es in den verschiedensten Darreichungsformen in der Apotheke: als Badetabletten, Pulver oder flüssige Konzentrate.
  • 3) Adventstipp: In der Vorweihnachtszeit kommt viel Süßes auf den Tisch. Wie wäre es stattdessen mit ein wenig Obst? Wer Obst in Sichtweite stellt, greift schneller zu und ist angenehm gesättigt. Zum Vergleich: Vier Marzipankartoffeln à 10 Gramm besitzen 180 kcal, eine kleine Mandarine nur 40 kcal.
  • 4) Adventstipp: Ein frischer Baum fängt nicht so schnell Feuer. Wie frisch der Nadelbaum tatsächlich ist, kann man mit Mithilfe folgender Merkmale abschätzen: An einem frischen Baum hängen die Nadeln noch fest. Wenn man eine Tannennadel zwischen den Fingern biegt, bricht sie nicht. Das Harz ist an der Stelle, an der der Stamm abgesägt wurde, noch klebrig.

Psyche in Not: Volkskrankheit Depressionen

Depressionen scheinen eine Art Volkskrankheit geworden zu sein. Jeder fünfte bis sechste Mensch macht im Laufe seines Lebens eine depressive Phase durch. Die Neue Apotheken Illustrierte hat in ihrer aktuellen Ausgabe einen Experten befragt, wie Betroffene und Ihre Angehörigen kompetente Hilfe erhalten.

Für Professor Dr. Arno Deister, den Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde, steht eine wichtige Botschaft im Vordergrund: „Eine Depression ist etwas ganz anderes als die Erfahrung, deprimiert zu sein. Es handelt sich um eine Krankheit, die man auch nicht einfach wieder loswerden kann, ohne etwas zu tun.“ Denn es liegt wirklich etwas im Argen, und zwar im Gehirn: „Das Gehirn ist nicht kaputt, aber seine Funktion ist gestört. Das lässt sich beheben, aber es funktioniert nicht von selbst. Man muss etwas dafür tun und die Erkrankung behandeln“, erklärt Deister.

Ein Hindernis dafür ist häufig, dass Menschen glauben, selbst an ihrer Situation schuld zu sein. Doch Patienten können nichts für ihre Erkrankung und können sie auch nicht durch einfache Aufmunterung oder Ablenkung überwinden – sie muss verstanden und kompetent behandelt werden.

Grundsätzlich gilt: Speziell dafür ausgebildete Fachärzte therapieren die Betroffenen. Dabei bewegen sie sich auf drei verschiedenen Wegen, die je nach Krankheitsbild und Patient unterschiedlich bedeutsam sind: Psychotherapie, Behandlung mit Medikamenten und psychosoziale Intervention. Die Kombination dieser drei Bausteine hilft den Patienten, wieder ins Gleichgewicht zu kommen.

Im Zweifel ist es sinnvoll, möglichst frühzeitig Hilfe zu suchen. Denn die Zeit bis zur Erkennung der Krankheit macht heute oft den längsten Teil der depressiven Phase aus. Angehörige können hier den richtigen Anstoß geben und darauf drängen, einen Arzt aufzusuchen.

1.11.2018, 10-Seiten-Spezial: Der große Vitamin-Report

Gesunde Menschen, die sich mit einer abwechslungsreichen Mischkost ernähren, sind in aller Regel gut mit Vitaminen versorgt. In einigen Lebensphasen ist der Bedarf jedoch erhöht. Die Neue Apotheken Illustrierte hat in ihrer aktuellen Ausgabe zusammengefasst, wer seine Vitaminversorgung kritisch hinterfragen sollte. Auf weiteren Seiten des großen Vitamin-Reports berichtet die Redaktion über die Wirkung von Vitaminen, über begrenzte Speicherkapazitäten des Körpers, über die Gefahren durch Überdosierung und winterliche Vitaminquellen.

Es sind vor allem Schwangere, Frauen mit Kinderwunsch, Senioren, Veganer und Vegetarier, bei denen die Vitaminversorgung aufgrund der Lebensumstände oder eines erhöhten Verbrauchs kritisch werden könnte. Dann ist es allein über die Ernährung, schwierig, den Bedarf zu decken.

Schwangere beziehungsweise Frauen mit Kinderwunsch müssen vor allem auf eine ausreichende Versorgung mit Folsäure achten. Diese senkt bei Schwangeren nachweislich das Risiko für Fehlbildungen des Kindes. Es ist sinnvoll, mindestens vier Wochen vor einer geplanten Schwangerschaft mit der Einnahme von Folsäurepräparaten (400 Mikrogramm täglich) zu beginnen und sie während der ersten zwölf Schwangerschaftswochen fortzusetzen. Da schätzungsweise die Hälfte aller Schwangerschaften in Deutschland ungeplant ist, empfehlen Experten Frauen im gebärfähigen Alter, generell auf eine gute Folat-Versorgung zu achten.

Mit dem Alter verändert sich der Stoffwechsel und der Energiebedarf sinkt. Die Menge an Vitaminen, die der Körper benötigt, bleibt jedoch annähernd gleich. Daher ist es für ältere Menschen oft schwierig, den Bedarf komplett über die Ernährung zu decken. Bei Vitamin D, Vitamin E, Vitamin C, Folsäure und Vitamin B12 ist ein Mangel denkbar, der mit zusätzlichen Präparaten ausgeglichen werden kann.

Bei einer veganen Ernährung ist eine ausreichende Versorgung mit Vitamin B12 nach derzeitigem Kenntnisstand nicht möglich. Das liegt daran, dass das Vitamin in einer für den Menschen verfügbaren Form fast nur in tierischen Lebensmitteln vorkommt. Wer auf Fleisch, Fisch, Milch oder Eier verzichtet, muss also Vitamin-B12-Präparate einnehmen.

15.10.2018, Checkliste Heilpflanzen: Was gegen Erkältung hilft

Darüber, was bei Erkältung hilft, gehen die Meinungen auseinander. Doch es gibt sie, die richtigen Mittel. Wer sie kennt, muss nicht so stark unter den Symptomen leiden und wird eventuell sogar schneller wieder gesund. Viele nachweislich wirksame Mittel bietet die Pflanzenheilkunde. Eine Auswahl in Checklisten-Format bietet die aktuelle Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten.

Zur Prävention grippaler Infekte bieten sich Extrakte des Purpursonnenhuts sowie der Taigawurzel an, zum Teil auch in Kombination mit anderen Heilpflanzen. Bei den ersten grippalen Symptomen genommen, können sie helfen, die Symptome noch einzufangen.

Gegen Heiserkeit stehen sogenannte Schleimstoffdrogen hoch im Kurs. Die enthaltenen Schleimstoffe aus Isländisch Moos, Salbei oder Eibisch legen sich wie ein Schutzmantel über die angegriffene Rachen-Schleimhaut und bieten rauen Kehlen Schutz.

Gegen Hustenattacken helfen nachweislich Extrakte aus Efeu, Thymian, Primelwurzel und der Kapland-Pelargonie, zum Teil auch in fixen Kombinationen. Sie sind in der Lage, die Zahl der Hustenattacken herunterzufahren und die Genesung um einige Tage voranzutreiben.

Schnupfen und Entzündungen der Nasennebenhöhlen bekämpft man am besten mit ätherischen Ölen einer Eukalyptus-Fertigmischung oder einer fixen Kombination aus Eisenkraut, Enzianwurzel, Sauerampferkraut, Holunderblüten und Schlüsselblumen.

15.9.2018, Kopfschmerzmittel richtig einnehmen

Gegen Spannungskopfschmerzen lässt sich gut in Eigenregie vorgehen. Die aktuelle Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten erklärt, was bei der Einnahme von Medikamenten eine wichtige Rolle spielt.

Wer auf seine Körperhaltung achtet, Ausdauersport treibt oder Autogenes Training erlernt, kann damit vielen Schmerzattacken vorbeugen. Denn alle diese Maßnahmen bieten Entspannung – und bieten folgenden Effekt: weniger Spannung, weniger Schmerz. Darüber hinaus trainieren Sport oder körperliches Training wie durch Yoga die Muskeln, sodass sie nicht mehr so leicht überlasten.

Im Akutfall kann eine kurze Entspannungsphase die Schmerzen lindern, zuverlässiger helfen dann jedoch Schmerzmittel. Nachgewiesenermaßen gut wirken bei Erwachsenen Einzeldosierungen von 1000 Milligramm Acetylsalicylsäure, 400 Milligramm Ibuprofen oder 1000 Milligramm Paracetamol. Auch eine feste Kombination aus 250 Milligramm ASS, 200 Milligramm Paracetamol und 60 Milligramm Koffein ist sinnvoll. Hiervon empfiehlt die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft, zwei Tabletten auf einmal einzunehmen.

Generell lassen sich Schmerzen besser in den Griff bekommen, wenn man die komplette empfohlene Einzeldosierung auf einmal einnimmt. Schluckt man beispielsweise nur eine Tablette à 500 Milligramm ASS und Stunden später erst die zweite, hat man zwar insgesamt auch 1000 Milligramm eingenommen, der Effekt ist jedoch geringer. Wenn der Körper gleich die gesamte Dosis erhält, baut sich recht schnell ein ausreichend hoher Wirkstoffspiegel im Körper auf.

Ärzte warnen davor, Schmerzmittel öfter als an zehn Tagen im Monat einzunehmen. Dadurch könnten sich die Kopfschmerzen verstärken oder verselbstständigen. Fachleute sprechen dann von medikamenteninduziertem Kopfschmerz.

Pflanzliches für die Blase

Akute unkomplizierte Blasenentzündungen erfordern nicht zwangsläufig eine Behandlung mit Antibiotika. In leichteren Fällen können pflanzliche Arzneimittel eine Lösung sein, informiert Professor Dr. Robert Fürst, Apotheker und Professor für Pharmazeutische Biologie an der Universität Frankfurt. Dass verschiedenste Heilpflanzen in der Frauenheilkunde eine wichtige Rolle spielen, fasst die Neue Apotheken Illustrierte vom 15. August 2018 zusammen.

»Ein Präparat hat in Studien gezeigt, dass es bei Frauen, die unter wiederkehrenden Harnwegsinfekten leiden, sogar vorbeugend funktioniert: die Kombination aus Meerrettichwurzel und Kapuzinerkressenkraut«, erklärt Fürst. Die Inhaltsstoffe hemmen das Bakterienwachstum. »Das sind schwefelhaltige Substanzen, die den scharfen Geschmack ausmachen, sogenannte Senfölglykoside.« Sie lassen sich auch unterstützend zu einer Antibiotikatherapie einsetzen. Allerdings können Antibiotika, ebenso wie Meerrettichwurzel und Kapuzinerkressenkraut, bei empfindlichen Personen zu Magen-Darm-Problemen führen. Insofern müsse die Patientin testen, ob sie beides gemeinsam verträgt.

Traditionelle Präparate aus Bärentraubenblättern oder Tees aus Birkenblättern, Brennnesselkraut, Goldrute, Schachtelhalm, Hauhechel oder Orthosiphon findet Fürst sinnvoll, obwohl ein strenger Beleg ihrer Wirksamkeit fehlt. »Eine sogenannte Durchspülungstherapie bewirkt, dass die Bakterien sich nicht so leicht an die Wände der Harnwege anheften können. Bärentraubenblätter verringern zudem das Bakterien-wachstum.«

Zu Cranberrys würde er sich dagegen mehr Studien wünschen. »Es gab Hinweise aus den USA, dass Extrakte oder Säfte jüngeren Frauen helfen können, Harnwegsinfekten vorzubeugen. Ich glaube, da ist etwas dran, aber da es sich hier nicht um Arzneimittel handelt, sondern um Nahrungsergänzungs- oder Lebensmittel, sind Qualität oder Dosierung nicht sicher einzuschätzen. Ich kann das in der Hinsicht nicht uneingeschränkt empfehlen.« Frauen, die trotzdem Cranberrys ausprobieren wollen, rät er, mit der Apotheke Rücksprache zu halten, damit die Dosierung in etwa derjenigen entspricht, die in Studien eingesetzt wurde.

Es liegt was in der (Sommer)Luft

Im Sommer reicht das mediterrane Lebensgefühl bis in (nord)deutsche Gefilde. Es trägt dazu bei, die Urlaubsstimmung ein klein wenig in den Alltag zu retten. Selbst erhöhte Feinstaub- und Ozonwerte in der Luft können die gute Stimmung nicht trüben – wenn man weiß, wie man sich dagegen wappnen kann. Die aktuelle Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten hat die besten Tipps zusammengefasst.

Feinstaub
Wesentliche Feinstaubquellen sind Dieselmotoren, Schornsteine von Industrieanlagen und Kraftwerken, Heizanlagen in Haushalten sowie die Landwirtschaft. Zusätzlich werden Partikel vom Bremsabrieb, Autoreifen und dem Straßenbelag freigesetzt. Wer an einer stark befahrenen Straße wohnt, vermeidet am besten Dauerlüften. Besser ist das Stoßlüften außerhalb der Hauptverkehrszeit. Zudem nach Möglichkeit in der Wohnung regelmäßig feucht wischen. Auch im Straßenverkehr kann man sich schützen. An einer roten Ampel – vor allem an Kreuzungen – schließen Autofahrer am besten die Fenster und schalten die Lüftung aus. Fahrradfahrer benutzen günstigerweise kleinere Nebenstraßen.

Ozon
Zwar macht Sauerstoff Luft zum Lebenselixier. Doch aus Sauerstoff kann bei bestimmten Bedingungen bodennah Ozon entstehen. Besonders hoch sind die Ozonwerte bei sommerlichem Wetter in den Nachmittagsstunden, warnt das Umweltbundesamt. Die Sauerstoffverbindung kann die Atemwege reizen. Wer empfindlich auf Ozon reagiert, verlegt Sport und andere körperlich anstrengende Tätigkeiten möglichst in den Abend, besser noch in die frühen Morgenstunden. Dann ist die Belastung deutlich geringer. Die Wohnung am besten morgens lüften und dann die Fenster bis zum Abend geschlossen halten. Nachts bildet sich kein Ozon, da es unter dem Einfluss des Sonnenlichts entsteht. Empfindlichen oder durch Atemwegserkrankungen vorbelasteten Personen, beispielsweise mit Asthma, raten Fachleute, körperliche Anstrengungen im Freien bei hohen Ozonwerten zu vermeiden.

15.7.2018, Medikamente und Hitze vertragen sich schlecht

Im Sommer etwa auf Reisen ist die korrekte Aufbewahrung von Arzneimitteln möglichst unter 25 °C nicht immer ganz einfach. Was müssen Patienten berücksichtigen, um sich auf die Wirksamkeit ihrer Medikamente bis zum angegebenen Verfallsdatum verlassen zu können? Die Neue Apotheken Illustrierte vom 15. Juli 2018 gibt Antworten. Sowohl zu hohe als auch zu tiefe Lagertemperaturen, Licht und Feuchtigkeit können die Qualität von Arzneimitteln beeinträchtigen. Verfallene Zubereitungen verlieren ihre Wirksamkeit und können gesundheitsschädliche Abbau-produkte enthalten. Wie das jeweilige Arzneimittel aufzubewahren ist, steht auf dem dazugehörigen Umkarton und dem Beipackzettel.

- Arzneimittel sollten möglichst in der Originalverpackung aufbewahrt und weder die Umverpackung noch die Packungsbeilage sollten weggeworfen werden. Die Packungsbeilage enthält wichtige Informationen zur Anwendung des Arzneimittels. Auf der Umverpackung sind besondere Lagerungshinweise aufgedruckt, sie schützt das Arzneimittel außerdem vor Licht. Um Platz zu sparen, ist es jedoch auf Reisen möglich, den Umkarton zu entfernen und die Blister zusammen mit dem Beipackzettel in Plastikbeuteln mit Klippverschluss aufzubewahren.

- Arzneimittel sollten niemals großer Hitze und direktem Sonnenlicht ausgesetzt werden. Zu warm wird es Arzneimitteln während Autofahrten (Campingurlaub!) besonders auf der Hutablage und dem Armaturenbrett. Selbst wenn ein Auto bei 30 °C im Schatten geparkt wird, können die Temperaturen im Inneren auf über 70 °C ansteigen. Das Innere eines geschlossenen Handschuhfachs kann sich auf über 40 °C erwärmen. Besser aufgehoben sind Arzneimittel unter einem der Vordersitze oder im Kofferraum. Wer ganz sicher gehen will, nimmt die Arzneimittel mit, wenn er das Auto verlässt.

- Als wärmelabilste Arzneiformen gelten Zäpfchen. Für die Reiseapotheke eines Urlaubs in den Süden werden sie daher nicht empfohlen. Aus Gründen der Arzneimittelsicherheit sollten einmal geschmolzene Zäpfchen entsorgt werden. Beim Abkühlen verteilt sich der Wirkstoff in der Zäpfchengrundlage ungleichmäßig, wodurch die Wirkung des Arzneimittels beeinflusst werden kann. Auch flüssige oder halbfeste (Rezeptur)arzneimittel gehören zu den temperaturanfälligen Darreichungsformen. Das liegt etwa daran, dass sich enthaltene ungesättigte Fettsäuren zersetzen oder die Phasen einer Emulsion brechen. Letzteres kann etwa Sonnenschutzmitteln widerfahren, wenn sie zu lange bei heißen Temperaturen am Strand deponiert werden. Thermolabile Arzneiformulierungen können temperaturgeschützt in einem Styropor-Gefäß, einem speziellen Schutzbeutel oder einer Kühltasche ohne Kühlelemente aufbewahrt werden.

- Besondere Anforderungen an den Hitzeschutz stellen auch Druckgasbehältnisse wie Dosieraerosole für einen Asthmaanfall dar. Eine Lagertemperatur von maximal 25°C sollte der Patient nach Möglichkeit einhalten. Keinesfalls sollten die Temperaturen über 50 °C klettern, da durch den steigenden Druck im Behältnis das Ventil beschädigt und seine Funktionsfähigkeit beeinträchtigt werden könnte.

- Für Arzneimittel, die im Kühlschrank gelagert werden müssen, etwa Insuline, gentechnologisch hergestellte rekombinante Arzneimittel wie Interferone oder Erythropoietin oder Latanoprost-haltige Augentropfen, eignet sich auf Reisen eine Isoliertasche mit Kühlaggregat oder Kältepäckchen. Sie dürfen dabei nicht direkt mit dem Arzneimittel in Kontakt kommen.

15.5.2018, Tipps für Reizdarm-Geplagte

Magengrummeln bis hin zu Krämpfen, Blähungen, Sodbrennen, Völlegefühl, Durchfall oder Verstopfung: Ein Reizdarm zeigt sich nicht in klar definierten Symptomen. Jeder Betroffene hat seine eigenen individuellen Beschwerden, die überdies von Zeit zu Zeit auch wechseln können. Was Reizdarm-Geplagte für sich tun können, hat die Neue Apotheken Illustrierte vom 15. Mai 2018 zusammengefasst.

Derzeit gibt es keine gesicherten Erkenntnisse über die tatsächlichen Zusammenhänge zwischen Ernährung und Reizdarm-Beschwerden. Dennoch: Die Ernährungs-gewohnheiten sind zu überprüfen, individuelle Störenfriede identifizieren und weglassen. Einseitige Diäten bitte nur nach Rücksprache mit dem Arzt.

Mit einem Symptom-Tagebuch gelingt es, herauszufinden, was den Darm reizt. Dazu so akribisch wie möglich notieren, was und wie viel wovon über den Tag verteilt gegessen und getrunken wird. Auch Stressbelastungen, Ängste und Albträume sollten in einem solchen Journal Erwähnung finden.

Mehr Bewegung tut auch dem Darm gut. Für den Anfang reicht ein zehnminütiger Abendspaziergang. Die Bewegungseinheiten allmählich auf eine halbe Stunde täglich steigern.

Von Entspannungstechniken profitiert auch der Darm. Das Angebot ist vielfältig: Yoga, Tai-Chi, progressive Muskelentspannung nach Jacobson oder Meditation. Was tut ihnen gut?

Derzeit gibt es kein Arzneimittel, das alle Symptome des Reizdarmsyndroms lindern könnte. Dennoch gibt es verschiedene Medikamente, die gezielt einzelne Symptome angehen, etwa Schmerzmittel, um Schmerzen oder Krämpfe zu lindern, Antidiarrhoika, um den Durchfall im Zaum zu halten, oder Entschäumer, um Blähungen abzufangen. Pflanzliche Arzneimittel gehen die gestörte Peristaltik der Magen-Darm-Muskulatur an, indem sie die Bewegung der glatten Muskulatur wieder neu takten. Möglich ist das mit einem fixen 9-Pflanzenauszug rund um die Bittere Schleifenblume. Aber auch die Kombination von Pfefferminz- und Kümmelöl vermag Ruhe in den Darm zu bringen.

Heuschnupfen: Die wichtigsten Fragen und Antworten

Im Frühjahr plagen viele wieder eine laufende Nase und tränende Augen. Wie lässt sich den Beschwerden vorbeugen? Was sind die häufigsten Auslöser? Und was bietet die Apotheke zur Behandlung? Die Neue Apotheken Illustrierte vom 15. April 2018 beantwortet diese und andere wichtige Fragen zum Thema Heuschnupfen.

Die Apotheken bieten viele Medikamente, die Heuschnupfen-Patienten helfen. Sogenannte Mastzellstabilisatoren docken, wie der Name andeutet, an den Mastzellen an. Sie verhindern, dass diese Zellen die Entzündungsreaktion in Gang setzen. Nachteil: Man muss sie mindestens zwei Wochen vor der Heuschnupfensaison verwenden, damit sie ihre volle Wirkung entfalten. Die Wirkstoffe heißen Cromoglicinsäure, Nedocromil und Lodoxamid. Präparate mit diesen Wirkstoffen bieten Apotheken ohne ein ärztliches Rezept an.

Ein Klassiker: Antihistaminika, etwa als Augentropfen, Nasensprays oder Tabletten. Sie lindern die Heuschnupfen- Symptome, indem sie die Wirkung von Histamin abschwächen oder aufheben. Der körpereigene Botenstoff Histamin ist der zentrale Auslöser der typischen Allergiesymptome wie Juckreiz, Entzündung oder Schwellung. Antihistaminika wirken relativ schnell. Rezeptfrei in der Apotheke: die Wirkstoffe Loratadin und Cetirizin. Nasensprays mit Kortisonabkömmlingen bieten sich als weitere Alternative an. Sie wirken abschwellend und entzündungshemmend. In niedriger Dosierung gibt es diese Sprays ebenfalls rezeptfrei in der Apotheke – seit einigen Jahren der Wirkstoff Beclometason, seit anderthalb Jahren auch die Substanzen Mometason und Fluticason.

1.4.2018, Themen-Spezial: Wie Hormone unser Leben steuern

Schwangerschaft, Liebe oder Stress: Hormone machen Stimmung. Doch das ist längst nicht alles, was diese geheimnisvoll erscheinenden Botenstoffe leisten. Sie haben auch großen Einfluss auf den Stoffwechsel und damit auf das körperliche Wohlbefinden. Mehr über diese Taktgeber unseres Lebens erfahren Leser der Neuen Apotheken Illustrierten in der aktuellen Ausgabe vom 1. April 2018 in einem großen Spezial. Das sind die Themen:

Wie Hormone wirken
Glossar wichtiger Hormone
Sexualhormone: Mehr als nur Sex
Wie Botenstoffe uns schlafen lassen
Verdauung: Ohne Hormone läuft nichts
Schilddrüsenhormone: Gaspedal für den Stoffwechsel

15.1.2018, Neue Serie: Ihr gesundes Herz

Ein gesunder Lebensstil kann Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen und oft auch entgegenwirken. Hierzu zählen eine mediterrane Ernährung und viel Bewegung. Diese positive Nachricht macht die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. März 2018. Was lässt sich für das Herz konkret tun?

Regelmäßige Bewegung oder Sport sind das A und O einer gesunden Lebensweise. Besonders Ausdauersportarten eignen sich, den erkrankten Herzmuskel zu stärken.

Naschkatzen sollten sich zurückhalten. Wenn Schokolade, dann nur dunkle Sorten mit hohem Kakaoanteil wählen. Bestimmte Inhaltsstoffe im Kakao wirken sich offenbar günstig auf die Elastizität der Blutgefäße und auf den Blutdruck aus.

Negative Einflüsse von Geschlechtsverkehr auf die Herzgesundheit sind zu vernachlässigen. Während des Orgasmus sind Herzfrequenz und Blutdruck zwar meist erhöht, allerdings nur für wenige Sekunden. Außerdem überschreitet die Herzfrequenz selten die 130. Weniger als ein Prozent aller Herzinfarkte beziehungsweise plötzliche Herztode treten in Zusammenhang mit Geschlechtsverkehr auf. Man braucht sich also nicht grundsätzlich beim Sex zurückzuhalten.

1.3.2018, Gesundheit für Männer

Ist von Männergesundheit die Rede, denkt man unwillkürlich an typische Probleme wie Haarausfall und Prostatabeschwerden, die das vermeintlich starke Geschlecht altersbedingt irgendwann ereilen. Aber auch in jüngeren Jahren sind die Männer nicht unverwundbar.

Die Neue Apotheken Illustrierte informiert in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. März 2018 in einem zehnseitigen Themenspezial umfassend über typische und scheinbar untypische Gesundheitsprobleme von Männern. Die Redaktion hat zu folgenden Themen ausführlich recherchiert:

  • Männergrippe: Wo das starke Geschlecht schwach ist
  • Depressionen: So sieht sie bei Männern aus
  • Warum Krafttraining so wichtig ist
  • Fakten zum Thema Erektionsprobleme
  • Prostata: kleine Drüse, große Wirkung

15.2.2018, Osteoporose: Knochenschwund bremsen, besser leben

Harte und widerstandsfähige Knochen sind nicht selbstverständlich. Um Knochen im Rückgrat und in den Beinen stabil zu halten, und Brüchen vorzubeugen, kann man einiges tun. Erst recht, wenn bereits eine Osteoporose die Knochen aushält. Was genau das ist, beleuchtet die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. Februar 2018.

Für harte Knochen braucht der Körper viel Calcium, das man am besten mit Nahrungsmitteln zuführt. Zum Erhalt der Knochenstabilität benötigen Erwachsene täglich 1000 bis 1500 Milligramm Calcium. 0,5 Liter Milch (2 bis 3 Gläser) und 50 Gramm Hartkäse (etwa 2 Scheiben) decken den täglichen Calciumbedarf. Damit Calcium auch ordentlich in den Knochen eingelagert wird, brauchen wir Vitamin D. Dieses wird in der Haut unter Einfluss von Sonnenlicht gebildet. Deshalb ist tägliche Bewegung an der frischen Luft besonders wichtig. Dabei kommt es nicht auf die direkte Sonneneinstrahlung an, auch ein bedeckter Himmel mindert die Wirkung des Sonnenlichtes nicht. Daneben können Präparate aus der Apotheke, die Calcium und Vitamin D in geeigneter Kombination enthalten, helfen, den Bedarf zu decken. Langes Stehen und Sitzen vermeiden, möglichst viel laufen, das fördert den Knochenstoffwechsel. Zusätzlich zu empfehlen sind Sportarten, die die Muskulatur aufbauen wie Kraftsport oder gezielte Gymnastikübungen. Trainierte Muskulatur gibt den Knochen ein gutes Widerlager. Ist eine Osteoporose diagnostiziert, empfiehlt sich die Verordnung spezieller Medikamente, die die Knochen stärken, sogenannte Bisphosphonate. Für Frauen nach den Wechseljahren kommt eventuell auch eine spezielle Hormonersatztherapie infrage.

1.2.2018, Heilpflanzen gegen Erkältung

Erkältete profitieren von den gespeicherten Wirkstoffen und der Wirkstofffülle vieler Arzneipflanzen. Welche Heilpflanzen sind geeignet? Gegen welche Beschwerden kommen sie zum Einsatz? Und wie müssen sie aufbereitet sein? Fragen, die die aktuelle Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten vom 1. Februar 2018 in ihrem Titelbeitrag zur Pflanzenheilkunde beantwortet.

Woher das Wissen darüber stammt und welche Pflanze welche Beschwerden lindert, lässt sich nur schwer zurückverfolgen. Doch die Wirksamkeit vieler pflanzlicher Heilmittel ist seit Jahrtausenden überliefert. Das Erfahrungswissen über pflanzliche Arzneimittel wird heutzutage mit wissenschaftlichen Methoden überprüft. Nur solche Präparate bekommen eine Zulassung als Medikamente, die ihre Wirksamkeit, Sicherheit und Unbedenklichkeit nachweisen konnten. Dabei ist es ganz wichtig, dass sich ihre Zusammensetzung nicht ändert. Durch die von Jahr zu Jahr wechselnden Umweltbedingungen schwankt die Qualität von Pflanzeninhaltsstoffen. Bei Arzneimitteln wäre dadurch die Wirksamkeit infrage gestellt. Daher müssen die Hersteller beim Anbau, bei der Ernte und der Verarbeitung der Arzneipflanze möglichst gleichbleibende Bedingungen schaffen.

In der Apotheke gibt es solche qualitativ hochwertigen pflanzlichen Arzneimittel mit Wirkungsnachweis auch gegen die häufigsten Beschwerden in Herbst und Winter, die Erkältungsbeschwerden. Die Neue Apotheken Illustrierte stellt solche gegen Husten, Bronchitis, Entzündungen der Nasennebenhöhlen und zur Immunstärkung vor.

15.1.2018, Zahngesundheit tut dem ganzen Körper gut

Beim Thema Mundgesundheit denken die meisten an weiße Zähne und gesundes Zahnfleisch. Doch die Zahnpflege lohnt sich für den gesamten Körper. Gesund beginnt im Mund – und Kranksein oftmals auch. Das Wechselspiel der Bakterienflora im Mund mit der im Körper und die Auswirkungen für die Gesundheit erklärt die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. Januar 2018.

Einerseits wirken sich viele allgemeine Erkrankungen auf die Mundhöhle aus und verstärken das Risiko für Karies und andere Erkrankungen des Zahnhalteapparates. So besitzen Diabetiker im Vergleich zu Nicht-Diabetikern ein dreimal so hohes Risiko, an einer Zahnbetterkrankung zu leiden. Nicht selten erkennt der Zahnarzt die Zuckerkrankheit wegen ihrer Auswirkungen in der Mundhöhle sogar als Erster.

Andererseits haben wiederum zahnmedizinische Erkrankungen Auswirkungen auf allgemeinmedizinische Störungen. Das gilt etwa für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, rheumatische Leiden, chronische Atemwegserkrankungen, Magen- und Darmerkrankungen sowie Erkrankungen des Halte- und Stützapparates. Munderkrankungen wie Parodontitis können zudem das Risiko für Komplikationen während einer Schwangerschaft erhöhen. Bei betroffenen Frauen haben die Kinder öfter ein geringes Geburtsgewicht. Zudem kommt es häufiger zu einer Frühgeburt.

Das große Ernährungsheft

Neues Jahr, neue Diät? Besser nicht. Aber es schadet nicht, hin und wieder die eigene Ernährung auf den Prüfstand zu stellen. Denn beim Essen geht es nicht nur darum, satt zu werden, sondern auch um die »inneren Werte» der Nahrungsmittel. Welche davon besonders wertvoll sind und wie viel der Mensch davon braucht, um gesund zu bleiben, hat die Redaktion der Neuen Apotheken Illustrierten in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. Januar 2018 auf zehn Seiten zusammengestellt.

  • Wer abnehmen möchte, kann das ganz ohne hungern: Wie das geht verrät der Beitrag »Abnehmen und Genießen».
  • »Das E-Werk» bietet einen Überblick über die wichtigsten Zusatzstoffe.
  • Welche Vitalstoffe besonders in den kalten und dunklen Wintermonaten förderlich sind, fasst der Artikel »Vitamine im Winter» zusammen.
  • Über Fakten zu häufig vorkommenden Irrtümern in der Ernährungsmedizin berichtet der Beitrag »Irrtümer über Zucker und Fett.«
  • Karteikartenartig gibt der Artikel über »Die wichtigsten Mineralstoffe für unseren Körper« Auskunft.

15.12.2017, Antibiotika: Wann und wie die Einnahme sinnvoll ist

Antibiotika gehören zu den wertvollsten Arzneistoffen, die uns zur Verfügung stehen. Für zahlreiche ernste Infektionskrankheiten sind sie unverzichtbar, doch entwickeln immer mehr Bakterien Resistenzen. Daher gilt es, diese Medikamente sinnvoll einzusetzen. Falls ein Antibiotikum nötig sein sollte, kann man als Patienten selbst einiges zum Therapieerfolg beitragen. Die Neue Apotheken Illustrierte erklärt in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. Dezember 2017, wie es geht. Sieben Tipps für den richtigen Umgang mit Antibiotika:

  • Antibiotika ausschließlich nach ärztlicher Verordnung anwenden.
  • Antibiotika immer so lange und in der Dosierung einnehmen, wie vom Arzt vorgesehen. Wenn es gesundheitlich besser geht, den Arzt kontaktieren und eine mögliche Beendigung der Therapie besprechen.
  • Den Apotheker fragen, was bei der Einnahme der Antibiotika zu beachten ist, zum Beispiel Wechselwirkungen mit Lebensmitteln.
  • Keine Reste von Antibiotika aufheben, um sie bei der nächsten Infektion einzunehmen.
  • Antibiotika, die der Arzt verordnet hat, nicht an andere Patienten weitergeben.
  • Antibiotika nicht über die Toilette oder das Waschbecken, sondern über den Hausmüll entsorgen. So werden sie rückstandslos verbrannt. Einige Apotheken bieten als kostenlosen Service an, Arzneimittelreste zu entsorgen.
  • Infektionen soweit wie möglich vermeiden. Oft reichen schon einfache Hygienemaßnahmen.

15.11.2017, Senioren und Hunde sind tierisch gute Freunde

Im Seniorenalter kommen viele auf den Hund. Und das ist gut so. Denn Vierbeiner schenken Herrchen und Frauchen mehr Lebensqualität. Wie tierische Weggefährten dem Alter mehr Sinn und Struktur geben, beschreibt eine neue Serie in der Neuen Apotheken Illustrierten. Den Beginn machen in der aktuellen Ausgabe vom 15. November 2017 die Hunde, ergänzt durch Extra-Informationen welche Hunderasse zu wem am besten passt.
Im Allgemeinen sind ruhige Hunde für alte Menschen geeigneter als Vierbeiner, die viel Bewegung brauchen, um sich gut zu fühlen. Je älter der Mensch, desto mehr lässt natürlich die körperliche Kraft nach, sodass kleine bis mittelgroße Hunderassen leichter artgerecht zu halten sind als große, kräftige Hunde.
Soll es dennoch ein großer Hund sein, haben sich sanfte Riesen wie der Berner Sennenhund oder Bernhardiner bewährt – vorausgesetzt Sie verfügen über genügend Platz im Haus, haben einen Garten und wohnen naturnah, sodass Sie genügend Auslauf garantieren können. Bei den kleinen Hunden haben sich Bichons, Malteser, Bologneser, Löwchen, aber auch Pudel, Papillions, Kromfohrländer, Chihuahuas und Cavalier King Charles Spaniel als gute Begleiter bewährt. Wer gerne spielt, kann mit einer französischen Bulldoge oder einem Mops seine Freude habe.
Ein Welpe muss viel lernen, um zu einem braven Hund zu werden – das kann etwa bedeuten, täglich alle zwei Stunden nach draußen gehen zu müssen, bis ihr kleiner Freund stubenrein ist. Auch Grundkommandos hat ihr neuer Begleiter zu lernen und muss dafür in der Regel eine Hundeschule besuchen. Das kostet viel Energie, ist aber notwendig, um unerwünschtes Verhalten später zu vermeiden – denn das ist später nur schwer wieder abzutrainieren. Ein erwachsener Hund ist daher für Senioren oft leichter, da er bereits stubenrein ist.

1.11.2017, 10-Seiten-Spezial: Alles, was die grauen Zellen stärkt

Obwohl Wissenschaftler schon sehr lange daran arbeiten das Gehirn zu verstehen, gibt es seine Geheimnisse noch nicht vollends preis. Trotzdem ist es mittlerweile gelungen, einige Schleier zu lüften, was auch die Behandlung von neurologischen Erkrankungen voranbringt. Die Neue Apotheken Illustrierte hat in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. November 2017 auf zehn Seiten zusammengefasst, was das Gehirn am Laufen hält und welche Maßnahmen helfen, um die grauen Zellen zu stärken.

Zu Beginn der 10-Seiten-Sonderstrecke fragt die Redaktion der Neuen Apotheken Illustrierten: Wie denkt der Mensch überhaupt? Und können wir uns auf unser Denken überhaupt wirklich verlassen? Zudem erfährt der Leser, welche neuen Strategien es für die Alzheimer-Demenz einmal geben könnte und was die Darmflora mit der Psyche zu tun hat. Und schließlich: Was ist die beste Nervennahrung? Die Themen des Spezials zur Störung der grauen Zellen noch einmal im Einzelnen:

  • Wie der Mensch denkt
  • Nerven Nahrung
  • Darm-Hirn-Ache: Wie Kopf und Bauch verdrahtet sind
  • Neue Alzheimer-Therapien: Geduld ist gefragt
  • Training fürs Gehirn

1.10.2017, Schönheit aus der Apotheke

Wenn die Haut glatt und gesund ist, macht der Blick in den Spiegel Spaß. Doch wie schaffen wir es, sie in diesem Zustand zu erhalten? Gibt es eine Strategie, damit Haut und Haare im Lauf der Jahre schön bleiben? Und welche Mittel aus der Apotheke können dabei helfen? Die Neue Apotheken Illustrierte widmet sich in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. Oktober 2017 auf zehn Seiten intensiv der gesunden Haut, schönen Haaren und widerstandsfähigen Zähnen.

Das Themen-Spezial »Schönheit aus der Apotheke« umfasst folgende Themen:

  • Ab 35 wird die Haut anspruchsvoller
  • Kosmetik-ABC
  • Das macht die Haare schön!
  • Nagelpflege aus der Apotheke
  • Schöne Zähne, ganz in Weiß
  • 10 Pflanzen für die Haut

Themen-Spezial: Lebenselixier Wasser, 1.7.2017

Wasser ist für uns mehr als Durstlöscher und Reinigungsmittel. Es dient vielmehr als inneres Lösungsmittel für Nährstoffe, ist eine Voraussetzung, dass der menschliche Stoffwechsel funktioniert, hilft bei der Temperaturregelung und gibt dem Körper Form. Warum unser Leben nicht ohne Wasser funktioniert, hat die aktuelle Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten vom 1. Juli 2017 in einem zwölfseitigen Spezial zusammengefasst.
Um diese Themen geht es:

  • Lebenselixier Wasser: Warum es nicht ohne geht
  • Was enthält Wasser?
  • Trinktipps für den Sommer
  • Wasser äußerlich angewendet
  • Tipps zum Wassersparen

Autismus: Leben auf einem anderen Stern, 29.5.2017

Wie ist ein Leben, in dem alle Reize ungefiltert auf einen einprasseln? In dem es oft zu hell, zu grell oder zu laut ist und Kontakte zu anderen Menschen eine große Herausforderung darstellen? In der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten vom 15. April 2017 gibt die 32-jährige Marlies Hübner einen Einblick, wie sich der Alltag für viele Autisten anfühlt.

Autismus ist eine komplexe neurologische Entwicklungsstörung, die in Deutschland etwa bei einem Prozent der Bevölkerung vorkommt: Häufig bezeichnet man Autismus auch als Störung der Informations- und Wahrnehmungsverarbeitung. Einfach ausgedrückt: Bei autistischen Menschen ist das Gehirn ein bisschen anders verdrahtet als bei anderen Menschen, was sich auf die Entwicklung der sozialen Interaktionen, der Kommunikation und des Verhaltens auswirkt. Typische Merkmale: Die Person kapselt sich ab und hat starke Ängste vor Veränderungen. Bei Kindern kann die Sprachentwicklung gestört oder verzögert sein.
»Zu wissen, dass man nicht anders ist, weil man sich zu wenig bemüht, sondern weil die neurologischen Gegebenheiten von denen der Mehrheit abweichen, war sehr wichtig für mich«, sagt Marlies Hübner. Mit der Diagnose bekam sie die Möglichkeit, ihr Leben ihren Fähigkeiten und Einschränkungen entsprechend zu gestalten. »Und es half mir, mich selbst anzunehmen.«

Autismus: Leben auf einem anderen Stern, 28.4.2017

Wie ist ein Leben, in dem alle Reize ungefiltert auf einen einprasseln? In dem es oft zu hell, zu grell oder zu laut ist und Kontakte zu anderen Menschen eine große Herausforderung darstellen? In der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten vom 15. April 2017 gibt die 32-jährige Marlies Hübner einen Einblick, wie sich der Alltag für viele Autisten anfühlt.

Autismus ist eine komplexe neurologische Entwicklungsstörung, die in Deutschland etwa bei einem Prozent der Bevölkerung vorkommt: Häufig bezeichnet man Autismus auch als Störung der Informations- und Wahrnehmungsverarbeitung. Einfach ausgedrückt: Bei autistischen Menschen ist das Gehirn ein bisschen anders verdrahtet als bei anderen Menschen, was sich auf die Entwicklung der sozialen Interaktionen, der Kommunikation und des Verhaltens auswirkt. Typische Merkmale: Die Person kapselt sich ab und hat starke Ängste vor Veränderungen. Bei Kindern kann die Sprachentwicklung gestört oder verzögert sein.

»Zu wissen, dass man nicht anders ist, weil man sich zu wenig bemüht, sondern weil die neurologischen Gegebenheiten von denen der Mehrheit abweichen, war sehr wichtig für mich«, sagt Marlies Hübner. Mit der Diagnose bekam sie die Möglichkeit, ihr Leben ihren Fähigkeiten und Einschränkungen entsprechend zu gestalten. »Und es half mir, mich selbst anzunehmen.«

Autismus: Leben auf einem anderen Stern, 28.4.2017

Wie ist ein Leben, in dem alle Reize ungefiltert auf einen einprasseln? In dem es oft zu hell, zu grell oder zu laut ist und Kontakte zu anderen Menschen eine große Herausforderung darstellen? In der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten vom 15. April 2017 gibt die 32-jährige Marlies Hübner einen Einblick, wie sich der Alltag für viele Autisten anfühlt.

Autismus ist eine komplexe neurologische Entwicklungsstörung, die in Deutschland etwa bei einem Prozent der Bevölkerung vorkommt: Häufig bezeichnet man Autismus auch als Störung der Informations- und Wahrnehmungsverarbeitung. Einfach ausgedrückt: Bei autistischen Menschen ist das Gehirn ein bisschen anders verdrahtet als bei anderen Menschen, was sich auf die Entwicklung der sozialen Interaktionen, der Kommunikation und des Verhaltens auswirkt. Typische Merkmale: Die Person kapselt sich ab und hat starke Ängste vor Veränderungen. Bei Kindern kann die Sprachentwicklung gestört oder verzögert sein.

»Zu wissen, dass man nicht anders ist, weil man sich zu wenig bemüht, sondern weil die neurologischen Gegebenheiten von denen der Mehrheit abweichen, war sehr wichtig für mich«, sagt Marlies Hübner. Mit der Diagnose bekam sie die Möglichkeit, ihr Leben ihren Fähigkeiten und Einschränkungen entsprechend zu gestalten. »Und es half mir, mich selbst anzunehmen.«

Autismus: Leben auf einem anderen Stern, 15.4.2017

Wie ist ein Leben, in dem alle Reize ungefiltert auf einen einprasseln? In dem es oft zu hell, zu grell oder zu laut ist und Kontakte zu anderen Menschen eine große Herausforderung darstellen? In der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten vom 15. April 2017 gibt die 32-jährige Marlies Hübner einen Einblick, wie sich der Alltag für viele Autisten anfühlt.

Autismus ist eine komplexe neurologische Entwicklungsstörung, die in Deutschland etwa bei einem Prozent der Bevölkerung vorkommt: Häufig bezeichnet man Autismus auch als Störung der Informations- und Wahrnehmungsverarbeitung. Einfach ausgedrückt: Bei autistischen Menschen ist das Gehirn ein bisschen anders verdrahtet als bei anderen Menschen, was sich auf die Entwicklung der sozialen Interaktionen, der Kommunikation und des Verhaltens auswirkt. Typische Merkmale: Die Person kapselt sich ab und hat starke Ängste vor Veränderungen. Bei Kindern kann die Sprachentwicklung gestört oder verzögert sein.

»Zu wissen, dass man nicht anders ist, weil man sich zu wenig bemüht, sondern weil die neurologischen Gegebenheiten von denen der Mehrheit abweichen, war sehr wichtig für mich«, sagt Marlies Hübner. Mit der Diagnose bekam sie die Möglichkeit, ihr Leben ihren Fähigkeiten und Einschränkungen entsprechend zu gestalten. »Und es half mir, mich selbst anzunehmen.«

Wie gesund bin ich? Anleitung zum Selbsttest, 1.4.2017

Bei vielen Gelegenheiten stellen wir uns die bange Frage: Was ist mit mir? Bin ich eigentlich gesund? Selbsttests können darauf eine erste Antwort geben. Neben der Selbsttestung bietet auch die Apotheke einige Angebote, um zu überprüfen, wie es um die eigene Gesundheit steht. Was man alles für die eigene Gesundheit und das Wohlergehen tun kann, hat die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. April 2017 zusammengefasst.

Was und wie viel der Mensch isst, bildet die Basis für sein Wohlbefinden. Eine ausgewogene Ernährung hilft dabei, sich fit und voller Energie zu fühlen. Neben der Ernährung spielt die körperliche Aktivität eine Hauptrolle für Gesundheit und Wohlergehen. Die Neue Apotheken Illustrierte veröffentlicht Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation und des Landeszentrums Gesundheit Nordrhein-Westfalen.

Darüber hinaus können in Apotheken verschiedene Tests erworben oder dort durchgeführt werden. So bestimmen viele Apotheken zum Beispiel das Gewicht, rechnen den Body-Mass-Index aus, messen Cholesterinwerte und den Blutdruck. Die angebotenen Dienstleistungen sind von Apotheke zu Apotheke unterschiedlich. Zur Diabetes-Früherkennung werden bei erhöhtem Risiko Zuckerwerte überprüft. Urinteststreifen helfen wiederum, verschiedene Erkrankungen wie etwa eine Harnwegsinfektion zu erkennen.

Des Weiteren bietet die Neue Apotheken Illustrierte die Möglichkeit, anhand verschiedener Fragebögen Selbsttests durchzuführen. Wie hoch ist mein Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken? Besteht bei mir Rheuma-Gefahr? Habe ich möglicherweise eine Herzschwäche? Generell kann jedoch kein Selbsttest einen Arztbesuch ersetzen. Im Zweifel ist sich mit gesundheitlichen Problemen an den Hausarzt zu wenden.

Warnzeichen für Augenerkrankungen erkennen

Verzerrtes Sehen, allgemeine Sehverschlechterung, schwarze Punkte, die vor den Augen tanzen, Doppeltsehen, Blendempfindlichkeit, zusätzlicher Kopfschmerz, Lichtblitze, Rußregen, Übersehen mancher Dinge, Sehen wie durch eine Milchglasscheibe: Sehstörungen gibt es viele.

Nicht jede Sehverschlechterung ist mit einer Brille zu beheben. Manchen liegt eine Augen- oder andere Systemerkrankung zugrunde. Die Neue Apotheken Illustrierte berichtet in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. März 2017 über die häufigsten Sehveränderungen und erklärt, was sich dahinter verbergen kann.

Fugen der Fliesen im Bad, die plötzlich krumm erscheinen, oder Fensterrahmen, die auf einmal eine Beule aufweisen. Wer das bemerkt, sucht am besten unverzüglich eine Augenarztpraxis auf. Oft steckt eine krankhafte Veränderung in der Mitte der Netzhaut dahinter. Dort befindet sich die Stelle des schärfsten Sehens, die sogenannte Makula.

Die häufigste dieser Krankheiten: die Altersbedingte Makuladegeneration, kurz AMD, an der in Deutschland schätzungsweise 250 000 bis 300 000 Menschen leiden. Zweithäufigster Auslöser: Folgeschäden eines Diabetes. In Deutschland betrifft das etwa 100 000 Menschen im Jahr. In beiden Fällen können bestimmte Medikamente, die man ins Auge spritzt, oder eine Operation helfen.

Gesund bleiben im Beruf

Im Idealfall sollte der Beruf Berufung sein und einen ausfüllen. Doch der Alltag in Büro, Geschäft oder Fabrik hat seine Tücken. Stress, psychischer Druck oder körperliche Erkrankungen, die unmittelbar mit der Arbeitsausführung zusammenhängen, können die schönste Arbeit auf Dauer vermiesen. Die Neue Apotheken Illustrierte fasst in einem zehnseitigen Themenspezial grundlegende Beschwerden, Risikofaktoren und Diagnosemöglichkeiten in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. März 2017 zusammen.

Einen anstrengenden Arbeitstag erlebt jeder einmal. Doch manchmal überschreitet die Belastung im Büro oder der Fabrik das gesunde Maß. Welche Alarmsignale es gibt, verrät Professor Dr. Albert Nienhaus, Leiter des Fachbereichs Arbeitsmedizin, Gesundheitswissenschaft und Gefahrenstoffe der Berufsgenossenschaft Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege.

Wie es sich anfühlt, wenn jeder Tag bei der Arbeit wegen körperlicher Beschwerden zur Qual wird, darüber berichtet die Neue Apotheken Illustrierte in einer Reportage. Eine Friseurmeisterin erzählt, wie sie ihre berufsbedingte Hautkrankheit besiegte und noch heute mit Freude ihrem Traumberuf nachgehen kann.

Einen stressigen oder körperlich anstrengenden Beruf steckt man nicht immer gleich gut weg. Schwere Beine, Nervosität oder Schlafstörungen können die Folge sein. Hier bietet die Apotheke zahlreiche kompetente Hilfen aus der Natur.

Stundenlang vor Computerbildschirmen sitzen und Tasten bedienen: Dazu ist der Mensch von Natur aus nicht gemacht. Man kann aber zumindest die Arbeitsbedingungen im Büro optimieren. Dabei hilft der große Bürocheck der Neuen Apotheken Illustrierten.

1.2.2017, Zurück zu den Wurzeln: Pflanzentherapie aus dem Untergrund

Menschen profitieren von den gespeicherten Wirkstoffen und der Wirkstofffülle vieler Arzneipflanzen-Wurzeln. Welche Wurzeln sind geeignet? Gegen welche Beschwerden kommen sie zum Einsatz? Und wie müssen sie aufbereitet sein? Fragen, die die aktuelle Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten vom 1. Februar 2017 in ihrem Wurzel-Lexikon beantwortet.

Unser Ursprung, unsere Sehnsüchte, unser Leben: Dafür steht die Wurzel sinnbildlich. Wir sind in der Heimat tief verwurzelt oder gehen zurück zu unseren Wurzeln. Die unterirdischen Pflanzenteile haben ihre sprichwörtliche Bedeutung nicht zu Unrecht. Wurzeln verantworten die Ernährung der Pflanze und sorgen für einen stabilen Stand. Der Mensch profitiert von den gespeicherten Wirkstoffen.

In 21 Kurzporträts hat die Redaktion der Neuen Apotheken Illustrierten Wissenswertes zu Wurzeln bekannter Arzneipflanzen zusammengetragen. Zu den bekannteren dürften etwa die Wurzeln des Baldrians, der Gelbwurz, des Ingwers oder des Süßholzes zählen. Die Inhaltsstoffe kommen gegen ganz verschiedene Beschwerden zum Einsatz. Baldrianwurzelextrakte sind etwa gegen Schlafbeschwerden wirksam, Curcuma sorgt für einen entspannten Magen-Darm-Bereich, Ingwer hilft bei Übelkeit, und Süßholzwurzel eignet sich bei Entzündungen der oberen Luftwege, aber auch um Beschwerden einer entzündeten Magenschleimhaut zu lindern.

Manche Wurzelart kann in Form loser Ware über die Apotheke bezogen werden. Andere Wurzelarten gibt es fertig abgepackt oder in Extraktform - das heißt, die Wirkstoffe sind angereichert worden - als Tablette oder Tropfen in der Apotheke. Es gibt auch Präparate, in denen der Wurzelextrakt mit anderen Heilpflanzen kombiniert vorliegt.

Haut im Fokus von Allergie-Beschwerden

Allergien sind auf dem Vormarsch. Beschwerden machen sich an den unterschiedlichsten Körperstellen und Organen bemerkbar. Dabei steht besonders häufig die Haut im Zentrum. Die Neue Apotheken Illustrierte widmet sich in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. Januar 2017 allergischen Hautbeschwerden und ihrer Behandlung.

Allergische Hautbeschwerden haben viele Gesichter. Hierzu zählen Rötungen, Quaddelbildung, Juckreiz oder Schwellungen. Sie weisen auf allergische Prozesse im Körper hin. Den Beschwerden können die unterschiedlichsten Auslöser zugrunde liegen. So kommen etwa UV-Strahlung, eine Überempfindlichkeit gegen Haustiere, Insektengift- oder Nahrungsmittelallergien sowie Einzelsubstanzen wie Nickel oder Chrom infrage.

Die beste Therapiemaßnahme besteht im Vermeiden des auslösenden Agens. Da das nicht immer möglich ist beziehungsweise für den Akutfall bieten sich verschiedene Präparate wie solche mit Antihistaminika, Corticoiden oder im Falle einer Sonnenallergie bestimmte Sonnenschutzpräparate an.

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